Dozenten

Eva Maria Leonardy

Sopran

Eva Maria Leonardy ist vielseitige Künstlerin. Durch ihre Liebe zum Gesang wechselte die examinierte Geigerin ins Sopranfach und ist heute bekannt als Solistin unterschiedlichster Konzerte, Rundfunk- und Fernsehauftritte bis hin nach USA und Japan. Ihre beeindruckende musikalische Bandbreite reicht von mittelalterlicher Musik über Oratorien und Liederabende bis hin zu Auftritten mit Musikkabarett und Bigband. Die passionnierte Pädagogin hat neben dem Lehrauftrag für Gesang an der Universität Mainz auch einen Lehrauftrag für musikpädagogische Kinesiologie an der Steinbeis-Universität in Frankfurt und Berlin verbindet Körpertherapie und Musikinterpretation. Als Stimmbildnerin, Chordirigentin und Chorcoach arbeitet sie mit vielen Chören zusammen und ist auch Dozentin für Gesundes Singen. Für Körperarbeit bekannt geworden ist sie als Assistentin von Emma Kirkby bei Masterclasses in Deutschland und Italien. Ihre therapeutischen Arbeitsschwerpunkte aus der alternativen Heilmedizin liegen aber auch im Stressmanagement für Manager, in Lerntipps für Schüler, Sportcoaching für Profisportler und natürlich bei Auftrittsproblemen bei Musikern. Sie ist Buchautorin, mehrfach examinierte Kinesiologin, Hypnosepädagogin und Gesundheits- und Ernährungsberaterin der GGB in Ausbildung – und darüber hinaus selbst Marathonläuferin und Triathletin bis zur Mitteldistanz

Johanna Rosskopp

Sopran

Die Sopranistin Johanna Rosskopp wurde in Wiesbaden geboren. Sie studierte Schulmusik, Gesang und Gesangspädagogik bei Hans Christoph Begemann und Prof. Claudia Eder an der Hochschule für Musik in Mainz. Zusätzlich besuchte sie Meisterkurse u. a. bei Ulf Bästlein, Charles Spencer, Axel Köhler, Michael Hofstetter und Andreas Scholl. Johanna Rosskopp ist Preisträgerin des Neustadter Meistersingerkurses und der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Sie sang als Mitglied des „Jungen Ensembles“ am Staatstheater Mainz die Oriana in Händels Oper „Amadigi“. Die Rolle der Pamina in Mozarts Zauberflöte verkörperte sie am Thüringer Landestheater Rudolstadt. Weitere Engagements führten sie an die Frankfurter Oper, an das Theater Bonn, zur Villa Musica, zu den Ludwigsburger und den Schwetzinger Festspielen.

Ein Schwerpunkt ihrer sängerischen Tätigkeit liegt in der Interpretation zeitgenössischer Opernliteratur. So wirkte sie u. a. in der Uraufführung der Oper „Bluthaus“ von Georg Friedrich Haas, der Kinderoper „Der 35. Mai“ von Violeta Dinescu und der Kammeroper „Wir sind daheim“ von Moritz Eggert mit.

Mit besonderer Leidenschaft widmet sie sich dem solistischen Ensemblegesang der Romantik. Als Mitglied des Ensembles „CantiAmore“ bringt sie dabei die Liebeslieder-Walzer von Brahms, aber auch unbekanntere Werke, wie z. B. die Spanischen Liebeslieder von Schumann zur Aufführung.

Ihr großes Repertoire im Oratorienfach reicht von der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Die Zusammenarbeit mit Orchestern, wie dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Mainz, den „Parnassi Musici“, dem Neumeyer Consort, dem „Bachorchester Mainz“ u. a. spiegelt die rege Konzerttätigkeit der Sopranistin wider.

Außerhalb ihrer solistischen Tätigkeiten arbeitet sie als freie Mitarbeiterin im NDR Rundfunkchor in Hamburg. Johanna Rosskopp leitet Chöre und gibt Stimmbildungs- und Gesangsunterricht an der Musikschule Ingelheim.

 

ReBEKKA STOLZ

Mezzosopran

Nach einem Studium der Linguistik, Pädagogik und Psychologie machte Rebekka Stolz ihren ersten Abschluss in Gesang bei Andreas Karasiak an der Hochschule für Musik Mainz. Im Anschluss arbeitete sie mit Klesie Kelly-Moog an der HfMdK Frankfurt/Main, ab Herbst 2018 im Konzertexamen. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Helmut Deutsch, Jean-Paul Fouchécourt, Angelika Kirchschlager, Sibylla Rubens.

Als Konzertsängerin trat sie bislang mit diversen Werken auf, wie z.B. Mozarts Requiem, verschiedensten Kantaten Bachs und seinem Weihnachtsoratorium und Messe in h-moll, Händels Israel in Egypt, Cavalieris Rappresentazione di Anima e di Corpo.

Im Opernrepertoire sang die Mezzosopranistin u.a. Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro (musikal. Ltg. Wolfram Koloseus, Regie Peer Boysen), Ramiro in La finta giardiniera, Donna Elvira in Don Giovanni sowie Rosina in Rossinis Barbier von Sevilla, mit der sie am Thüringischen Landestheater Rudolstadt zu hören war.

Sie absolvierte diverse Auftritte mit Barock Vokal (Mainz), u.a. als Solistin bei den Schwetzinger SWR-Festspielen, und trat mit dem Israel Symphonic Orchestra sowie mit der Jungen Oper Rhein Main auf (als Anna in Donizettis Maria Stuarda). In der Spielzeit 2015/16 war Rebekka Stolz Mitglied des Jungen Ensembles am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. in Zemlinskys Der Zwerg zu hören war. 2017 übernahm sie die Zweite Magd in R. Strauss' Elektra an der Oper Lyon im Rahmen des 'Festival Mémoires' (musikal. Ltg. Hartmut Haenchen).

In letzter Zeit widmet sie sich mit ihrer Klavierpartnerin Annalisa Cocciolo verstärkt dem Lied, sowie der Neuen Musik, im Rahmen mehrerer Aufführungen von K. Stockhausens Stimmung. Seit 2018 ist sie freie Mitarbeiterin im Rundfunkchor des WDR; im selben Jahr sang sie auf Einladung der Alten Oper Frankfurt bei der Präsentation der neuen Saison, war Semifinalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb der Accademia Belcanto Graz sowie Stipendiatin des Tübinger Bachfestes.

Im gesangspädagogischen Bereich schöpft Rebekka Stolz aus mehrjähriger Erfahrung als Lehrerin an einer privaten Musikschule und ist seit dem Sommersemester 2018 als Stimmbildnerin am Collegium Musicum Mainz tätig; außerdem besuchte sie in jüngster Zeit gesangspädagogische Weiterbildungen an der HfMdK Frankfurt sowie bei Judith Lindenbaum (Köln).

Florian Rosskopp

Bariton
 

Der Bariton Florian Rosskopp stammt aus Idar-Oberstein. Nach dem Studium der Schulmusik (1997-2003) an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz in Mainz folgte ein Gesangsstudium, welches er 2009 erfolgreich mit dem Konzertexamen abschließen konnte. Die Gesangsausbildung wurde durch zahlreiche Meisterkurse u.a. bei U. Bästlein, O. Brown, R. Piernay, C. Reid, C. Spencer, G. Delnon, sowie privaten Gesangsunterricht bei H.-C. Begemann ergänzt. Bereits während des Studiums in Mainz war er Mitglied des „Jungen Ensembles“ am dortigen Staatstheater.

Florian Rosskopp ist freiberuflich als Opern – und Konzertsänger tätig. Sein Konzertrepertoire umfasst u.a. die Oratorien Bachs und Händels, Haydns Schöpfung und Jahreszeiten, Beethovens „Ode an die Freude“, Mendelssohns Elias und Paulus, Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Brahms „Deutsches Requiem“, Rossinis Petite Messe Solenelle und Stabat Mater und Orffs Carmina Burana. Außerdem wirkte er bei vielen deutschen Erstaufführungen verschiedener Oratorien mit. Die Zusammenarbeit mit Orchestern wie den Barockensembles (Parnassi musici, L´arpa festante München, Barockorchester Mainz, Kurpfälzische Hofkapelle, La Banda u.a.), dem Philharmonischen Orchester Mainz, der Sinfonia 02, der Neuen Rheinischen Philharmonie Köln, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Orchestre philharmonique de Luxembourg, den Hamburger Symphonikern verschaffen ihm Konzerte im In – und Ausland.

Opernauftritte führten ihn u.a. an das Staatstheater Mainz, das Thüringer Landestheater Rudolstadt, die Oper Frankfurt, das Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt, die Young Opera Company Freiburg, das Papageno Theater Frankfurt, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Eutiner – und Ludwigsburger Festspiele.

Florian Rosskopp ist Stipendiat des Richard Wagner Verbandes, Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und des Gesangswettbewerbes „Internazionale Musica Sacra“ in Rom.

Dagmar Staudt

Musiktheorie / Korrepetition 

Dagmar Staudt studierte Klavier bei der Arrau-Schülerin Daniela Ballek sowie Korrepetition und Liedbegleitung bei Burkhard Schaeffer an der Musikhochschule in Mainz. Beide Studiengänge schloss sie mit Diplom ab. Von 2000 bis 2005 war sie dort als Korrepetitorin in der Gesangsklasse von Thomas Dewald tätig und arbeitet seit vielen Jahren als Klavierpädagogin und Korrepetitorin im Rhein-Main-Gebiet. Ihre Tätigkeit als Pianistin umfasst die Gestaltung von Instrumental- und Vokalkonzerten, Liederabenden und Workshops.

Im Sommer 2009 und im Folgejahr war Staudt auf dem Sommerfestival in Arosa/Schweiz als Klavierbegleiterin engagiert. Ihre Tätigkeit führte sie bis nach Griechenland, Frankreich und Japan. Neben einer privaten Gesangsausbildung erfolgte die Weiterbildung zur Chorleiterin an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte in Schlüchtern und auf Fortbildungen u.a. bei Volker Hempfling (Köln). Heute leitet sie mehrere Chöre im Rhein-Main-Gebiet, darunter seit 2005 den Evangelischen Kirchenchor Stockstadt und seit Ende 2006 die Sängervereinigung 1860 Budenheim. Darüber hinaus unterrichtete Staudt im Fach Gehörbildung am Collegium musicum.

Werner Schüssler

Tenor

Werner Schüßler, geboren in Mainz, absolvierte sein Musikstudium in Mainz mit Hauptfach Gitarre (Abschlussexamen 1985).
Parallel zu seiner Unterrichtstätigkeit als Gitarrenlehrer an der Musikschule der Verbandsgemeinde Nieder-Olm nahm er am Lichtenberger Institut an einer Weiterbildung in funktionaler Stimmpädagogik unter Gisela Rohmert teil. Weiteren Gesangsunterricht erhielt Werner Schüßler u.a. bei Egon Hoss, Jan Fischer, Sabine Gross-Jansen und Ute von Genat.
Prägende künstlerische Impulse für die Ensemblearbeit erhielt Werner Schüßler auf Kursen des Hilliard Ensembles in Cambridge (GB) 1993-2001. Zahlreiche Workshops und Kurse zum Thema Stimmgesundheit und Stimmentwicklung, u.a. bei David Howard und Johan Sundberg, sowie auf Kongressen in York, Groningen, Prag und London formten sein pädagogisches Profil, bevor er die eigene gesangspädagogische Arbeit aufnahm.
Ab 1997 folgten diverse Unterrichtsverpflichtungen beim Landesjugendchor Rheinland-Pfalz (1997-2004), beim Collegium musicum der JGU (1999-2002), an der Landesmusikakademie RLP sowie bei Weiterbildungen für Gymnasiallehrer (Stimmarbeit in Gesangsklassen) und für den Chorverband RLP.
Schüßler erhielt Einladungen für Vorträge und Workshops zur Klangarbeit bei der Summer School in York (2003), der Stimmkonferenz PAS 3 in York (2006) sowie PEVOC 10 in Prag (2013).
Seit Jahren kooperiert Werner Schüßler mit Dr. John Potter (York), Tenor (u.a. Hilliard Ensemble, Dowland Project) und Autor, im Rahmen von Workshops für Vokalensembles in England und Deutschland. Die Bandbreite der Coachings mit John Potter reicht von jugendlichen Vokalformationen (14- bis 16-jährige Schüler) bis zu professionellen Ensembles (u.a. Sjaella, Nobiles, Schwesterhochfünf).
2017 erschien Schüßlers Gesangslehrbuch MY VOICE mit 205 Übungen zur Stimmentwicklung, begleitet von einer Übe-CD mit mp3-Dateien.
Werner Schüßler ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen.

Wolfgang Vater

Bass

Wolfgang Vater absolvierte sein Gesangsstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Engagements hatte er am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, an der Oper Bonn, der Oper Frankfurt, am Nationaltheater Mannheim, am Staatstheater Karlsruhe, am Gärtnerplatztheater München sowie u.a. in Bielefeld, Essen, Dortmund, Kiel und Bremen, an der Oper Genua, am Théâtre Châtelet Paris, am Conservatoire Paris und am Théâtre Municipale Metz. Als Sänger konzertierte er u.a. in der Berliner Philharmonie, der Hamburger Musikhalle, Hannover und Stuttgart. Seit 1991 ist Vater Mitglied des Staatstheaters Wiesbaden.

Neben der Tätigkeit als Sänger wirkt er verstärkt auch als Moderator sowie Sprecher und gestaltet eigene musikalisch-literarische Programme. Seine Moderationen führten ihn bereits u.a. ans Konzerthaus Berlin, an die Alte Oper Frankfurt, zu den Stuttgarter Philharmonikern und den Frankfurter Symphonikern. Für das Wiesbadener Staatstheater schrieb und spielte er für Kinder Mozarts „Zauberflöte“ und das Ballett „Dornröschen“ sowie die Revue „Schwarz-Rot-Petticoat“. Am Collegium musicum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat er seit dem Sommersemester 2005 einen Lehrauftrag als Stimmbildner.